10.02.2010 | Dresdener Neueste Nachrichten
Unendlich flüchtig 
Malerei und Collagen von Kerstin Borchardt in der Galerie Mitte

von HEINZ WEIßFLOG 

Acryl- und Tuschespuren treiben auf Zeitungsfetzen ihr flüchtiges Spiel und sprechen von der Vergänglichkeit aller Dinge wie im Gleichnis. Hier und da stößt man auf Dickgedrucktes, das die Farbe unberührt gelassen hat, das, obzwar zerrissen, nachdenkliche Botschaften in farbigen Schatten aus Ocker, verschiedenen Rot- und Gelbtönen an den Betrachter sendet. Farbige Tuschen überfließen die mit Wachsreservagen getränkten Collagen und Misch-techniken und geben der Ausstellung von Kerstin Borchardt (geb. 1966 in Mühlhausen) in der Galerie Mitte ihr Motto:„Buntschatten“ ist eine Präsentation, in der man sich sofort wohlfühlt, nicht nur, weil die in Mecklenburg wohnende Künstlerin auch als Kunsttherapeutin arbeitet, sondem vor allem wegen ihrer Ausgeglichenheit und Ruhe.

Dass alles fließt, spürt man bei den nicht enden wollenden, immer ganz anderen, miteinander verwandten Kompositionen, in denen die Künstlerin den Zufall steuert und dem Material, sei es Seidenpapier, Japanpapier oder Packpapier, seine Geheimnisse abgewinnt, übermalt, klebt und zerreißt. Die gleichnamige Serie „panta rei“ vereint asiatische und europäische Weisheit, Heraklit und Buddha.
Dabei erfährt die Künstlerin schmerzlich die Flüchtigkeit des Augenblicks, die Unfähigkeit, der alltäglichen Informationsflut gerecht zu werden, weil ein Großteil sowieso wieder vergessen wird. Der zivilisatorische Überfluss an allem stößt hier auf menschliche Grenzen, das Leben ist „unendlich-flüchtig“ (gleichnamige Arbeit), nichts, kein Augenblick kann festgehalten werden. Das ist das Credo von Kerstin Borchardts Kunst, und es manifestiert sich in ihr: Augenblick und Erinnerung fließen zusammen, ziehen eine gewisse, dauerhafte Spur auf Papier oder Leinwand, gerinnen zur (momentanen) Form. In den Serien setzen sie sich fort und beginnen wieder zu fließen, zu modulieren, wie die Arbeit der Künstlerin sich von Bild zu Bild immer wieder geringfügig ändert.

Die Collage ist für Kerstin Borchardt das Medium, in dem die Ideen entstehen, bei der sie sich lockert und beim Spiel mit den zerrissenen Zeitungen und der fließenden Tusche das Ganze zusammenschließt. Plötzlich wird eine Textur wichtig, ein Schlagwort, wie in der Collage „Seeblick mit Citynähe“ (2008), das aus der verborgenen Schattigkeit von dunklen Farben und hellem Seidenpapier heraustritt und den Blick auf brisante Titelüberschriften zwingt: „Massivhaus“ steht da, „Unsere Kinder“ ,  „Hypothek der Gewalt“ und schließlich; „Bewegungsfreiheit“ . Brennpunkthafte Worte, die man entziffern und dechiffrieren kann, um sie, je nach Reihenfolge, in einen Sinnzusammenhang zu bringen. Dass die Künstlerin auch dem poetischen Wort verpflichtet ist und mit ihm bravourös umzugehen weiß, bezeugte ihre zu Vernissage gezeigte Wort-Klang-Performance eines bitterdüsteren, gleichzeitig aber auch sarkastisch-heiteren Apokalypsetextes vom immerwährenden Verlust der heilen Welt, der mit Naturtonaufnahmen unterlegt wurde.

Eine dreiwöchige Studienreise nach Japan 2008 mit Workshops in Maizuru und in der Kaiserstadt Kyoto hat große Eindrücke hinterlassen und die Arbeit von Kerstin Borchardt nachhaltig beeinflusst. Im Foyer der Galerie sind sorgsam angebrachte Tondi  zu sehen, die als Dreier- oder Zweiergruppen gehangen wurden und den Raum geheimnisvoll-festlich einfärben. lm Burgunderrot eingeschlossene japanische Schriftzeichen werden transparent, wahrend einige von ihnen stark schwarz überzeichnet sind und an die Tuschemalerei der traditionellen japanischen Kunst erinnern. Kerstin Borchardt studierte von 1985-91 an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Sie bildete sich in Computergrafik und Multimedia weiter. Seit 1993 ist sie freischaffend tätig in Berlin und besitzt ein Atelier im Mecklenburgischen Gotthun. 

Seit 2001 arbeitet sie an kunsttherapeutischen Projekten mit Kindem und Jugendlichen.

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25.09.2009 | Nordkurier
Roter Kreis auf weißem Netzhemd
Große und kleine Kunst-Sonnen gehen derzeit im Haus des Gastes in Waren auf.
Deren Schöpferin ist - Kerstin Borchardt, die in Japan arbeiten durfte.

 von SILKE VOß 

In Gedanken war Kerstin Borchardt schon oft in Japan. Als Kind, wenn sie sich statt der üblichen Star-Poster kleine Kunstpostkarten mit den faszinierenden Holzschnitten des Meisters Hokusai anpinnte. Als jugendliche,  wenn Sie sich in kreativen Ausbruchversuchen aus der 80er-Jahre-DDR eine aufgehende Sonne aufs weiße Netzhemd malte, diesen starken, roten, einprägsamen Kreis. Viele große und kleine, bordeauxrote Sonnen gehen gerade im Haus des Gastes in Waren auf. Ein künstlerisches ,,Mitbringsel“, denn Kerstin Borchardt war nun etatsächlich im Land der aufgehenden Sonne - zusammen mit 12 weiteren renommierten Künstlern aus Mecklenburg-Vorpommern.
Eine Reminiszenz an diesen ,,leider nur“ dreiwöchigen Arbeitsaufanthalt in Kyoto und dem Städtchen Maizuru, ermöglicht durch die Deutsch-Japanische Gesellschaft MV und das Art Forum Kyoto, ist  jetzt hier zu sehen. 

Zu sehen sind im wahrsten Wortsinn vielschichtige Papiercollagen und Digitalprints.
Ablesbar ist an ihnen, dass die Reise bei der Künstlerin aus Gotthun zwar keinen künstlerischen Paradigmenwechsel verursacht, dass aber das Wechselspiel zwischen Leichtigkeit und strenger Ornamentik in der japanischen Kunst sie sehr fasziniert hat.
Die mäandernden Tuschlinien auf zartem Japan- oder japanischem Zeitungspapier lassen erahnen: Alles fließt, nichts ist wie es zu sein scheint. Fernöstliche Philosophie und die Wurzeln europäischer Kultur aus der Antike sind sich gar nicht so fern, begreift  der empfindsame Betrachter, der sich im Kopf ein neues Bild macht. ,,Schriftzeichen und Oberleitungen überall im japanischen Straßenbild - das ist schon sehr fremdartig. Wer aber mit japanischen Künstlern zusammenkommt spürt sofort die Universalität“. Wie unglaublich modern in heutigem Sinne 400 Jahre alte japanische Kunst erscheint, hat sie zudem im Tokioter Nationalmuseum erlebt.

An die 1000 Fotos, eigentlich nicht ihr Medium, aber doch ein willkommenes Mittel zur Erinnerung hat die Künstlerin in Japan gemacht. Eine kleine Auswahl, gedruckt auf Bambuspapier und damit von verblüffender innerer Leuchtkraft, ist außerdem zu sehen. Begegnen kann der Betrachter etwa einem Werbeträger mit den traditionell anmutenden japanischen Schriftzeichen - vor einer McDonalds-Filiale, Symbol westlichen Einheitsbreis schlechthin; Teenagern mit grellgeschminkten Geisha-Puppengesichtern, kommunizierend mit ultramoderner Mikroelektronik; einem Samurai, der wie Wilhelm Tell einen Apfel auf dem Bauch eines der Künstler zersplittet …

All diese und andere Fernost-Eindrücke aus Sicht einer Künstlerin sind am 8. Oktober um 19.30 Uhr in einem Bild-Ton-Vortrag im Haus des Gastes nachzuerleben.

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22.10.2008 | Nordkurier
In den Gärten des Sehens 

AKTION Kerstin Borchardt beteiligt sich am ersten Tag der zeitgenössischen Kunst in Mecklenburg-Vorpommern, der den Dialog mit dem Publikum beleben soll.  

WAREN. Zeitgenössische Kunst braucht Öffentlichkeit, um wahrgenommen und um diskutiert zu werden. Kommunikation über Themen und Schaffensweisen der Künstler findet jedoch viel zu selten statt, Das ist ein Beweggrund für den Aktionstag „Kunst heute“, an dem in Mecklenburg-Vorpommern am Sonnabend Künstler ihre Ateliers und Museen ihre Tore öffnen. Zu diesen Angeboten gehört das Atelier von Kerstin Borchardt in Gotthun an der Müritz, die zusammen mit Diana Auch Einblicke in ihrer Arbeit ermöglicht.

Die Malerin aus Thüringen, die seit 2004 in Mecklenburg lebt, ist in der komfortablen Situation, dass ihre aktuelle Kunst in größerem Umfang wahrgenommen wird. lm vergangenen Jahr erhielt die 42-jährige von der Mediclin Müritz-Klinikum GmbH den Auftrag  für ein Wandbild im Konferenzraum und zusammen mit dem in Weimar lebenden Maler Roger Bonnard zur Ausgestaltung eines Klinikbereiches. Der Titel „Viriditas“ geht auf einen von Hildegard von Bingen gebildeten lateinischen Begriff für Grünkraft zurück. Gemeint ist damit eine Grundkraft, die in der gesamten Natur wirkt. Damit wird natürlich eine größere Metaphorik aufgeschlagen und unbescheiden der Fingerzeig Gottes bei der Erschaffung Adams aus dem Deckenbild Michelangelos in der Sixtinischen Kapelle zitiert. Aber es ist nicht die leuchtende Farbenpracht der Hochrenaissance, die den Betrachter in den Bann des Motivs zieht. Hier verirrt man sich in die Märchenhaftigkeit der Natur. Schemenhafte Gesichter oder die Konturen eines Vogels scheinen aufzutauchen und wieder zu verschwinden. Satte Grün- und Brauntöne signalisieren ewiges Werden und Vergehen. Blauschleier durch ziehen die optischen Tiefen wie die Wasser des Lebens. Das Raffinement findet allerdings in der Struktur dieses collagierten Gemäldes statt.
Der Gesamteindruck entsteht zu einem guten Teil durch die summarische Wirkung von verschiedenen Materialien - Japanpapier spielt hier eine wichtige Rolle. Nimmt man auch andere Arbeiten von Kerstin Borchardt, die mit „Dickicht“, „1 Meile unter dem Meer“ oder „Rotblüte“ betitelt sind, offenbaren sich ihr Programm und ihre Stärke. Sie serviert dem Betrachter die Bedeutungsschichten hinter dem berühmten ersten Blick als Delikatesse, als Gärten des Sehens.

Die Malerin bietet sich auch als eine eloquente Gesprächspartnerin an. Was ja eine nicht so häufige Künstlereigenschaft ist. So kann ihr Atelier am Aktionstag ein idealer Anlaufpunkt sein, um zeitgenossische Kunst zu diskutieren.  [...]

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12.02.2008 | Ostsee-Zeitung
Galerie im Kloster zeigt farbenfrohe Frauentorsi 

Ribnitz-Damgarten. Am Sonntag wurde in der Galerie im Kloster die erste Ausstellung des neuen Jahres mit Werken von Kerstin Borchardt eröffnet. Nicht nur die Stimme der Freundin und Eröffnungsrednerin Agnes Theuergarten war zu hören, sondem auch die der Ausstellerin selbst. An kleinen Wortspielereien und stiller Lyrik, nach der Eröffnung vom Band gespielt und von Lebensgefährten Rainer Heinrich Viltz inszeniert, ergötzten sich die Gaste.
Der Kunstverein Ribnitz-Damgarten präsentiert ihre Arbeiten bis zum 30. März.
Die Künstlerin, Jahrgang 1966, kommt aus Thüringen über Berlin nach Mecklenburg-Vorpommern, nach Gotthun in der Nähe von Röbel.

Kerstin Borchardts Arbeiten zeigen Vielgestalt in Form, Farbe, Papiermaterialien und Technik. Sie klebt, malt, druckt und verbindet alles miteinander. Kleine zarte Gesichter, winzige Gestalten, Landschaftsstrukturen - also sehr gegenständliche Zeichen - offenbaren sich dem Beobachter in der ansonsten abstrakt erscheinenden Malerei mit ihrer mitunter dekorativen Ausprägung. Hier mag die Ausbildung in textiltechnischem Beruf und textilkünstlerischem Studium eine nichtunwesentliche Rolle spielen. Sicher durch die Neigung zu schönen Worten lesen sich die Bildtitel mit ebensolcher Freude wie das Bildbetrachten Spaß macht.

„Verwunschen“ wandert man über den „Spiegelgarten“, vorbei am „Hexenhaus“ in den „Hei1igen Gral“, um dort „Auf den Einen zu warten“. „Hohle Mädchen“ gesellen sich zu den „Schmusetieren“ und dem „Kalten Hund“. Neben den Collagen und Grafiken sind auch dreidimensionale Werke zu sehen. Frauentorsi mit klangvollen Namen sind ebenso farbreich und im doppelten Sinne vielschichtig gestaltet wie die Bilder. 
Kerstin Borchardt hat viel zu tun, neben ihrer künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie als Kunsttherapeutin in psychiatrischen Kliniken. Und sie wurde ausgewählt, in diesem Jahr für drei Wochen in Japan am „Rostock - Kyoto - Art - Rainbow - Project“ teilzunehmen.

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12.07.2008 | Kyoto
Pressetext Kyoto, 07/2008

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24.02.2007 | Nordkurier
Zum Bedenken und Berühren

AUSSTELLUNG  Mit ihren „Zwischenzeichen“ in Waren und Rostock lädt Kerstin Borchardt in einer stillen Kunstform zum Dialog mit dem Publikum ein.
von DR. JURGEN TREMPER

WAREN/MÜRITZ. Die Galerie des Kultur- und Kunstvereins Waren im Rathaus empfängt derzeit die Besucher mit Collagen, Radierungen, Torsi und Büsten.
Unter dem Motto „Zwischenzeichen“ fächert Kerstin Borchardt (Jahrgang 1966) eine weite Themenpalette zum Bedenken und Berühren auf. Die mannigfaltigen Inhalte trägt sie mit einem beachtlichen Spektrum künstlerischer Techniken vor. Mit feinem Geschick erzählt die Künstlerin von „Sehnsucht“ und „Herzlinie“, Radierungen in Weiß, Grau und Schwarz, um- rahmt von kräftigem Rot. Großformatig greift sie mit einer Mischtechnik auf Papier, Nessel und Hartfaser das Thema „Verwunschen“ auf. Schwarze Lippenpaare schweben zwischen  zwei Antlitzen im Geflecht spannungsvoller Beziehungen. Kleinformatig zeigt sie „Tor“ und „Zaun“, gleichsam Metaphern für Hindurchgehen und überwinden, möglicherweise auch ein Kreisschluss zwischen Anfang und Ende. Die Collagen „Das Blaue vom Himmel „Figur im Regen“ und „Das Tor“ deuten ihren spielerischen Umgang mit Zeitungspapier an. Die in Gotthun lebende Künstlerin legt ihren bildästhetischen Erfindungen augenscheinlich keine Zügel an. „Einer gegen den Strom“ macht Vielschichtiges sichtbar. Im gleichen Genre gestaltet Kerstin Borchardt mit „Zum wilden Garten“ und „Hexenhaus“ eindringlich ihre Ansichten, Erfahrungen und Gefühle, reagiert fühlbar allegorisch auf die Bedrängungen des Lebens und der Zivilisation. Das Publikum tritt mit der Autorin in reale wie auch imaginäre Gedankenwelten und illusionistische Tiefenräume ein.

Blickfang der spannenden Ausstellung ist eine Dreiergruppe von Torsi und Büsten auf rostfarbenen Metallständern. Edel in Farbe und Gestalt. Bei „Mexikanerin“, „Kleine Amazone“ und „Harlekina“ erlebt der Besucher, was für ein ausdrucksfähiges Material Pappmaschee - also gerissenes Packpapier, Sägemehl und andere Materialien, angerührt mit Leim - sein kann. Erschwinglich wie einfach herzustellen, kunstvoll und vielseitig in der Wirkung. Der handwerkliche Aspekt im Zusammenspiel mit künstlerischen Fantasien fasziniert. In der Kunst des 20. Jahrhunderts hatte sich bereits das Interesse von der Kunst auf dem Papier immer stärker zur Kunst mit oder aus Papier verlagert - als autonomes Material für unterschiedliche künstlerische Strategien und Aussagen. Bei den Collagen „Nach unserer Zeit III“,  „Arche Noah“ oder das „Bad in der Menge“ löst Kerstin Borchardt gegenwärtige Bedrängungen des Individuums in aufrüttelnden Kompositionen auf.

In den Blättern allerdings allein aufklärerische Moralbelehrungen sehen zu wollen, greift zu kurz. Die Tiefen, Verwerfungen und Abgründe der Seele werden zu einem weiteren Thema. Kleine, solide,fantasiereiche Radierungen beweisen, wie filigran Borchardt arbeiten kann. Die Arbeiten eignen sich offenkundig sowohl für Sujets nach Plan als auch aus der jeweiligen Befindlichkeit, möglicherweise sogar aus Laune geborenen Themen. Die Ausstellung beschwört das Leise, Intensive in dieser so stillen Kunst im Dialog zwischen Künstlerin und Publikum. Kerstin Borchardt entfaltet sanfte Sensibilität für eine vermeintlich aus den Fugen springende Welt, in der die Verhältnisse zwischen den Menschen kaum noch mit klarer Werteordnung geregelt sind. Da die gesellschaftlichen Strukturen raschem Wandel unterliegen, gibt die Künstlerin der allgemeinen Verunsicherung subjektiven Ausdruck. Ihre Botschaft ist wohl, den Menschen Individualität zu geben. Mit der Kraft des Materials, mit moderner Bild- und Formensprache und mit reicher Fantasie.